Gestalt - Haltung und Methoden

Nach der dialogischen Methoden bringen Gestalt-Therapeuten ihre Wahrnehmungen, Vermutungen, Resonanz und Ideen ins Gespräch ein. Dadurch entsteht ein Dialog, und  im gegenseitigen Austausch kann sich etwas Neues  entwickeln.

 

 Inszenierungen helfen Klienten, alte Denkmuster zu verlassen und Zugang zu Gefühlen und Körperempfindungen zu bekommen. Zum Beispiel werden Situationen mit Hilfe von Symbolen aufgestellt, Gefühle werden mit einer bewusst eingenommenen Körperhaltung ausgedrückt oder Konflikte in Dialogen nachgespielt. So erlebt der Klient, "wie es gerade ist", statt nur darüber zu reden. Bei einer Inszenierung erfährt er auch, wie sich eine positive Veränderung anfühlt und in welchem Maß er schon über neue Qualitäten verfügt.

 

Bei der "Teilearbeit" werden  Selbst-Anteile erschlossen, benannt und symbolisiert. So erleben viele Klienten ihren inneren Reichtum und ihr Entwicklungs-Potenzial. Auch werden sie sich ihrer verschiedenen Charakterzüge, Bedürfnisse, Impulse bewusst und begreifen ihre inneren Konflikte. Das Ziel ist, die unterschiedlichen Persönlichkeitsanteile

anzuerkennen, für Ausgleich zu sorgen und im glücklichsten Fall Freundschaft mit sich selbst zu schließen.

 

Die Gestalttherapie verfügt über eine Vielzahl weiterer Methoden und Techniken, wie der Arbeit mit Träumen und Metaphern, mit kreativen Medien, Aufstellungen, Experimente und "Probehandeln".  

Beim Systemischen Gestalt-Coaching kommen Methoden wie GROW, Tetralemma, die Disney-Strategie oder der Ressourcen-Kreis zum Einsatz.

 

Die Gestalt-Arbeit führt in eine neue Haltung. 

  • sich selbst und andere akzeptieren
  • beschreiben, was ist, statt zu urteilen
  • im Hier und Jetzt sein
  • die Selbstwahrnehmung erweitern
  • die eigenen Bedürfnisse kennen lernen
  • offen werden für Begegnungen